KVP und Kaizen – Stetige Verbesserung
Die wahrscheinlich wichtigste Ressource, die Ihr Unternehmen entwickeln muss, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können, lautet: Innovation – die Grundlage jeglicher Weiterentwicklung und Optimierung. Eine Möglichkeit die Innovation in Ihrem Unternehmen zu fördern, ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP), der eng verknüpft mit dem japanischen Begriff Kaizen ist. Auf diese beiden Konzepte gehen wir in dem folgenden Artikel näher ein. Wir klären folgende Fragen für Sie: Was sind die Definitionen von KVP und Kaizen? Warum wird KVP häufig mit Kaizen gleichgesetzt? Aber vor allem klären wir, wie Sie KVP und Kaizen in Ihr Unternehmen integrieren können.
Kennen Sie den Ursprung von KVP und Kaizen?
Wenn Sie bereits von Kaizen gehört oder gelesen haben, dann ist auch der Name Toyota gefallen. Denn der Ursprung von KVP und Kaizen liegt in der Automobilbranche und der Fertigung. Noch heute ist die Automobilindustrie daher absoluter Spitzenreiter im Bereich KVP. Konkret bedeutet KVP: Durch viele kleine Schritte soll eine kontinuierliche Verbesserung von Prozessen ermöglicht werden. Dabei geht es vor allem um eine Erhöhung der Effektivität sowie hochwertige Produkte und eine maximale Kundenzufriedenheit – und nicht in erster Linie um die Reduzierung von Kosten. Spontane Innovationssprünge sind hierbei nicht das primäre Ziel, sondern eben die kontinuierliche Verbesserung von Prozessen – Schritt für Schritt. Das wiederum führt dann zu einer erhöhten Wettbewerbsfähigkeit. Doch es gibt auch wichtige Unterschiede zwischen KVP und Kaizen.
Bedeuten KVP und Kaizen nicht das Gleiche?
KVP und Kaizen stehen beide für kleine Schritte zur Verbesserung von Prozessen, aber die Voraussetzungen und Abläufe unterscheiden sich. Das KVP konzentriert sich vor allem auf ganz konkrete Methoden, die sich vor allem auf die Optimierung von Kosten abzielen. Bei Kaizen ist der Schwerpunkt hingegen agiler und mehr ein philosophisches Prinzip als eine direkt umsetzbare Methode. Das hat seine Vor- und Nachteile. KVP lässt sich so deutlich einfacher implementieren und ist nicht so aufwändig, wie der Wandel einer ganzen Unternehmenskultur, was Kaizen im Kern bedeutet: KAI = Veränderung, ZEN = zum Besseren. Kaizen muss sich als Prinzip durch das komplette Unternehmen ziehen – von den Führungskräften bis zu den Mitarbeitern und benötigt dadurch deutlich mehr Vorbereitung. Doch nur so kann die Motivation der Mitarbeiter hochgehalten werden und das Prozessmanagement zu einer hohen Kundenzufriedenheit führen. Die Einführung und das Umsetzen von KVP können hier die ersten Schritt zu einer dynamischen Weiterentwicklung Ihres Unternehmens sein.
Wie Sie KVP umsetzen können
Der Kern von KVP ist der PDCA-Zyklus und der steht für Plan – Do – Check – Act. Das funktioniert im Detail so:
- PLAN: Im ersten Schritt werden Daten erfasst und genauestens analysiert, um mögliche Probleme aufzudecken. Außerdem werden Kriterien entwickelt, die am Ende des Zyklus eine Zielbewertung möglich machen.
- DO: Nun wird ein Plan zur Verbesserung erarbeitet – inklusive Prüfpunkten. Je nach Vorgehensweise sind Mitarbeitende zum Beispiel durch Workshops in den Prozess
- CHECK: Eine exakte Messung und Beobachtung sind elementare Bestandteile des PDCA-Zyklus. Nur so kann geprüft werden, ob die geplanten Maßnahmen auch erfolgreich waren. Sollte dies nicht der Fall sein, geht es zurück zur Phase 1 des PDCA-Zyklus.
- ACT: Das Ziel ist die Etablierung eines neuen Standards für den zu optimierenden Prozess. Diese Vorgehensweise bleibt, bis sich ein neuer und effizienterer Prozess durch das KVP
Der PDCA-Zyklus ist der rote Faden, der den vielen möglichen Methoden und Vorgehensweisen im KVP eine Struktur gibt. Dazu gehören Qualitätszirkel, Kaizen-Workshops, ausgebildete Moderatoren oder Coaches, Koordinatoren, wöchentliche Sitzungen oder abgegrenzte Pilotprojekte – das ist auch abhängig von der Größe Ihrer Firma und der bestehenden Unternehmenskultur. Eine wichtige Stütze für diese Prozesse im Qualitätsmanagement kann eine ERP-Software sein.
Was ist die wichtigste Voraussetzung eines KVP?
Ein PDCA-Zyklus ohne korrekte Daten und eine genaue Beobachtung ist wertlos. Das macht die Ziele klar: eine möglichst lückenlose Transparenz, eine intuitive Visualisierung von Daten und das möglichst in Echtzeit. Nur mit so einem Überblick lassen sich wichtige Kennzahlen überprüfen und geplante Maßnahmen evaluieren. Und genau hier setzen die ERP-Lösungen von TimeLine ERP an. Mit einem ERP-System können Sie nämlich gezielt die Datenintegration optimieren und so viel effizienter jegliche Prozesse in Ihrem Unternehmen analysieren – und so die besten Lösungen im Sinne einer KVP entwickeln. Nutzen Sie gezielt unsere Module, um mit kleinen Schritten eine kontinuierliche Verbesserung Ihrer Prozesse zu erreichen. Wir beraten Sie hierbei gerne, nehmen Sie einfach Kontakt zu uns.